Globale Netzwerke
wünschen wir uns. Es erweckt jedoch den Anschein, als ob die Gefahren größer sind als der Nutzen. Die Gefahr belauscht und ausspioniert zu werden, hindert Unternehmen daran, das latente Optimierungspotenzial abzuschöpfen. Es bedarf einer Strategie, die mit den gewünschten Kommunikationspartnern zusammen entwickelt werden muss.
Vom Sicherheitsbedarf und der unterschwelligen Computerkriminalität her gesehen gleicht die Teilnahme an der Internet-basierten Kommunikation einem Rückfall ins Mittelalter. Anstelle von Stadtmauern, Nachtwächtern und Besatzern hat man es heute mit Firewalls, Proxy-Servern, Routern usw. zu tun.
Unternehmen, die sich einem globalen Wettbewerb ausgesetzt sehen, müssen ihren externen Internet-basierten Informationsfluss chiffrieren und virtuelle private Netzwerke errichten, um Ihr wertvollstes Kapital, das technische Wissen, vor unerwünschter Fremdeinsicht zu schützen.
Analog zu dem mittelalterlichen Szenario werden Geheimcodes verabredet und Katakomben errichtet, die einen nicht zu übertreffenden Schutz vor Eindringlingen gewährleisten.
Für Kleinunternehmen, die keinen neben- oder hauptamtlich beschäftigten Administrator beschäftigen können, stellt der Zwang mit dem erforderlichen informationstechnischen Fortschritt mitzuhalten, ein großes Sicherheits- und auch finanzielles Risiko dar.
Die Beauftragung externer Dienstleister, einen Internet-Zugang für die Mitarbeiter eines KMU zu errichten und zu pflegen, mit all den Anforderungen an Sicherheit und Verwaltung, ist entweder teuer oder ein riskantes Vabanquespiel. Es sei denn, man hat es mit vertrauenswürdigen, permanent vernetzten Partnern zu tun, die sich auf eine langfristige, effiziente Geschäftsbeziehung mit ihnen einlassen wollen, sich aber nicht ständig vor Ort aufhalten müssen.
